Feuerwehrautos

Freiwillige Feuerwehr 1951 Staden e.V.

Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren Florstadt und Altenstadt

ALFLOMA 13

Am fand die Jahresabschlussübung der Jugendfeuerwehren Florstadt und Altenstadt, sowie des Malteser Hilfsdienstes aus Altenstadt in Nieder-Florstadt statt.

Das Motto der Großübung war: „Feuer an der Karl-Weigand-Schule, verletzte, eingeschlossene und vermisste Personen“.

Der Auslöser des Brandes war ein Grill neben dem Schulgebäude. Der Grill hatte sich entzündet und dadurch explodierten mehrere, in der Nähe gelagerte Propangasflaschen, die das Hauptgebäude der Karl-Weigand-Schule und die angrenzende Turnhalle in Brand setzen. Die bei der Explosion entstandene Druckwelle verletzte mehrere Personen. Andere flohen in Panik in die Gebäude und wurden von den Flammen eingeschlossen.

Die Rettung und Bergung von Verletzten über alle Treppenhäuser der Karl-Weigand-Schule wurde von den Atemschutzträgern der Jugendfeuerwehren Nieder-Florstadt, Altenstadt, Staden und Oberau vorgenommen. Deren Löschwasserversorgung lag in der Zuständigkeit der Jugendfeuerwehr Heegheim. Dazu wurden auch die Tankreserven der Hilfslöschfahrzeuge (HLF) aus Altenstadt und Nieder-Florstadt verwendet.
Auf den Gebäuderückseiten sorgen die Nachwuchswehren aus Nieder-Mockstadt und Stammheim für die Löschwasserversorgung. Die Stammheimer Jugendfeuerwehr nutzt dazu den Hydranten im „Neuen Weg“. Die Einsatztrupps aus Ober-Florstadt, Leidhecken, Lindheim und Höchst leiten unterdessen die Rettung von Menschen und Verletzten über die Ein- und Ausgänge der Turnhalle ein.

Insgesamt 48 Einsatzkräfte der Florstädter Jugendfeuerwehren, weitere 37 aus den Altenstädter Nachwuchswehren und über 20 Einsatzfahrzeuge waren bei ALFLOMA 13 an der Karl-Weigand-Schule im Einsatz.
Der Malteser Hilfsdienst war mit zehn jugendlichen Ersthelfern vertreten, die die Versorgung der Verletzten übernahmen.

Bürgermeister Herbert Unger, der der gesamten Übung beiwohnte, war beeindruckt und bescheinigte den Teilnehmern, ein ehrenwertes Hobby zu betreiben und lobte auch die gute Zusammenarbeit.
Der Dank der Verantwortlichen galt außerdem den Verletztendarstellern der Bambinigruppen aus Nieder-Mockstadt und Staden.